Entstehung der Reise

Die Reise zum Vater ist meine ganz persönliche Reise, die ich jetzt auch mit anderen Menschen teilen möchte.

Als ich vor wenigen Jahren gefragt wurde, wie ich Gott im Gebet anspreche, wurde mir bewusst, dass ich eine sehr gute Beziehung zu Jesus hatte und mit ihm reden konnte, wie mit einem besten Freund. Zum Vater im Himmel betete ich selten. Mir wurde auf einmal klar, dass meine Endstation nicht nur bei Jesus ist, sondern beim Vater im Himmel, denn Jesus sagt in der Bibel:,,Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich.‘‘ (Joh. 14,6). Der Vater und sein Vaterhaus sind das Ziel!

Anfang 2017 machte ich mich bewusst auf die Reise zu meinem himmlischen Vater, indem ich mich als kreativ-musikalischer Mensch ans Klavier setzte und etwa jeden Monat ein Lied komponierte. Ich wollte meinen Vater im Himmel wirklich ganz neu kennenlernen und musste zu Beginn der Reise erst einmal mein Bild von ihm ablegen und auch Enttäuschungen, die dieses Bild geprägt hatten. In dieser Zeit, in der ich mein Herz öffnete, bin ich dann mehrmals morgens mit einem Text und einer Melodie aufgewacht und ich habe ganz persönlich gehört, was der Vater über mich denkt und mir sagt. So entstanden nicht nur Lieder aus meiner Perspektive als Kind, sondern auch Lieder aus der Vaterperspektive, die dazu geführt haben und mir immer noch helfen, eine Beziehung zum Vater im Himmel zu leben. Im 9. Monat wurde dann das 9. und letzte Lied der Reise geschrieben. Daraufhin träumte ich mehrmals, dass ich hochschwanger bin. Ich wusste, dass Gott mit der Reise noch mehr vorhat. So fragte ich Jie Jie Ng eine wunderbare Violinspielerin, mit der ich schon häufig die Musik im Gottesdienst geleitet hatte, ob sie die Reise mit ihrem Instrument begleiten möchte. Seit Ende 2017 geben wir regelmäßig Konzerte mit der ,,Reise zum Vater‘‘ in Wohnzimmern und in Gemeinden. Es bereitet uns große Freude, wenn wir dabei erleben, wie der Vater andere Menschen, aber auch uns immer wieder berührt.

Joelle